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Position:   Konzernkritik

BASF SE

Aktuell


12.05.2017 Hauptversammlung

Mahnwache zum Gedenken an die 34 erschossenen Bergleute von Marikana
Südafrikanische Delegation bei BASF: (v.l.) Mzoxolo Magidwana, Jo Seoka und Joseph Mathunjwa
Bischof Seoka spricht zum dritten Mal auf der Hauptversammlung von BASF

Minenarbeiter Mzoxolo Magidwana verlangt von BASF ein Leben in Würde
Kampagnenbündnis Plough Back the Fruits mit Überlebendem auf Hauptversammlung in Mannheim

Der Bericht des südafrikanischen Bergmanns aus der Platinmine Marikana erschütterte viele der 5.500 AktionärInnen. Während 34 seiner Kollegen am 16. August 2012 beim Massaker von Marikana erschossen wurden, überlebte Mzoxolo Magidwana, von neun Kugeln getroffen, schwer verletzt. Ein Leben in Würde ist für ihn und die Mehrheit der Minenarbeiter des südafrikanisch-britischen Bergbauunternehmens Lonmin nach wie vor nicht möglich. Sie hausen weiter in Wellblechhütten ohne Wasser und Anschluss an die Kanalisation. "Ich weiß, dass BASF für mehrere Millionen Euro pro Woche Platin einkauft, das wir aus dem Boden geholt haben.", sagte Magidwana in seiner Rede. "Dafür verlangen wir lediglich, ein Leben in Würde führen zu können."
> Rede Mzoxolo Madigwana
> Rede Bischof Johannes Seoka
> Rede Joseph Mathunjwa
> Pressemitteilung nach der Hauptversammlung
> Newsletter "BASF: Lieferkettenverantwortung JETZT!" (Mai 2017)
> Einladung zur Pressekonferenz
> Mannheimer Morgen, 13.05.2017: "Bischof aus Südafrika mahnt BASF"
> junge welt. 12.05.2017: "Kein Cent für die Opfer"
> Gegenanträge

03.02.2017 Der Dachverband kritisiert BASF

Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?
34 tote Bergleute: Protest gegen Lonmin in London

Keine Verantwortung für die Lieferkette! Podiumsdiskussion über "Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?"
Der größte Chemie-Konzern der Welt, BASF, lehnt es nach wie vor ab, substanzielle Verantwortung gegenüber seinem Platin-Lieferanten Lonmin zu übernehmen. Bei einer Podiumsdiskussion in Nienburg, Standort der BASF Catalysts Germany GmbH, forderte Dachverbands-Geschäftsführer Markus Dufner BASF auf, die bei dem britisch-südafrikanischen Bergbau-Konzern durchgeführten Audits komplett zu veröffentlichen. "Lonmin selber muss sich nach viereinhalb Jahren endlich öffentlich zu seiner Mitschuld am Massaker von Marikana bekennen und dort ein Mahnmal für die erschossenen Bergleute errichten."
Die grüne Bundestagsabgeordnete Katja Keul verlangte von BASF, finanzielle Beihilfe zum Bau von Häusern in der Marikana-Siedlung zu leisten.
Thorsten Pinkepank, Direktor für Nachhaltigkeit bei BASF, lehnte jede Form von Entschädigung seitens seines Konzerns ab.
Superintendent Martin Lechler sagte, seit 40 Jahren bestehe eine Partnerschaft zwischen dem evangelisch-lutherische Kirchenkreis Nienburg und dem Kirchenkreis Pretoria. Die südafrikanische Hauptstadt liegt im sogenannten Platin-Grütel, in dem sich 80 Prozent der weltweiten Platin-Vorkommen befinden.
Veranstalter: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen


> Flyer
> Bundestagsabgeordnete Katja Keul (B´90/Grüne) diskutierte 2016 im BASF-Werk Nienburg über Unternehmensverantwortung und Menschenrechte

 

23.03.2017/31.01.2017/26.01.2017

Plough Back the Fruits protestiert bei Lonmin AGM in London
Bischof Seoka fordert ...
... von Lonmin eine Entschuldigung für das Massaker (vor Haberdasher´s Hall)
Kritische Aktionäre auf der Hauptversammlung von Lonmin

Bischof Seoka: Entschädigungsangebot der südafrikanischen Regierung für Marikana-Massaker ist zu niedrig
Bischof Johannes Seoka, anglikanischer Bischof von Pretoria, hält das Angebot der südafrikanischen Regierung, 72 Millionen Euro als Entschädigung für die Hinterbliebenen und Verletzten des Massakers von Marikana zu bezahlen, für zu niedrig.
„Wir wissen nicht, wie diese Summe zustande kommt. Die Anwälte derer, die Klagen eingereicht hatten, beklagen insgesamt die mangelnde Kommunikation mit der Regierung. Es scheint, als hätten von der Regierung beauftragte Versicherungsmathematiker eine Summe errechnet, ohne dass die Klagen ausreichend geprüft und berücksichtigt wurden. In Südafrika ist es oft so, dass ein Arbeiter mit seinem Gehalt für eine größere Gruppe von Verwandten sorgen muss. Durchschnittlich kann man von bis zu acht Personen ausgehen, die von diesem Geld abhängig sind. Oft sind es jedoch weitaus mehr Personen."
> Pressemitteilung Plough Back the Fruits

Kritische Aktionäre erhöhen Druck auf Lonmin
Mahnmal für die 34 erschossenen Bergleute von Marikana und Entschädigung für ihre Familien bleibt auf der Agenda
Proteste vor der Hauptversammlung des britisch-südafrikanischen Konzerns fanden starke Beachtung in den Medien
London/Johannesburg/Köln. Das internationale Netzwerk Plough Back the Fruits, der Dachverband der Kritischen Aktionäre und das London Mining Network haben den Druck auf den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern Lonmin weiter erhöht. Das Bündnis protestierte am 26. Januar mit Fotos der 34 erschossenen Bergleute vor der Haberdasher´s Hall in London. Bischof Johannes Seoka verlangte in seiner Rede bei der Hauptversammlung von Lonmin eine Entschuldigung für die Beteiligung am Massaker von Marikana am 16. August 2012. Außerdem soll Lonmin die Lebensbedingungen der 33.000 Minenarbeiter, die in Slums am Rande der Platinmine leben, verbessern und bis zum 16. August 2017 eine Entschädigung an die Hinterbliebenen des Massakers von Marikana zahlen. Der deutsche Chemie-Konzern BASF ist wichtigster Kunde von Lonmin und braucht dessen Platin für die Herstellung von Katalysatoren.

Berichterstattung über die Lonmin-Hauptversammlung:

> Video: NGO Protest before Lonmin AGM: 34 Miners Killed! (LMN)
> Video: Protestors at Lonmin AGM call for Marikana apology (Deutsche Welle)
> The Telegraph: "Lonmin ´regrets´ Marikana massacre as protestors call for action"
> Neues Deutschland: "Erinnerung an ein Massaker"
> Lonmin-Hauptversammlung 2017

Lonmin, BASF und die Kampagne Plough Back the Fruits:

> Pressemitteilung nach der Lonmin-Hauptversammlung
> Press Release after Lonmin AGM
> Lonmin-Hauptversammlung 2017
> Pressemitteilung zur Lonmin-Hauptversammlung
> Press Release before Lonmin AGM
> Spendenmailing "Gemeinsam für bessere Lebensbedingungen südafrikanischer Minenarbeiter"
> Kampagne "Rohstoffe - im Konflikt mit Menschenrechten"
> BASF-Hauptversammlung 2016
> Petition "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"

 

 

Arbeit zur BASF SE in den Vorjahren


2016

29.04.2016

Südafrikanische Witwen sprechen bei BASF-Hauptversammlung
Der südafrikanische Bischof Seoka und Geschäftsführer Dufner im SWR-Fernsehen
Petition "BASF: Lieferkettenverantwortung JETZT!" überreicht

Dachverband mit südafrikanischer Delegation bei der BASF-Hauptversammlung 2016
Mehr als 12.500 Unterschriften für Petition "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"

Vorstand lehnt Zahlung von 8 Millionen Euro in Entschädigungsfonds ab
Der Dachverband der Kritischen Aktionäre unterstützt die Forderung an BASF, acht Millionen Euro in einen Entschädigungsfonds für die Hinterbliebenen des Massakers von Marikana zu zahlen. Bei der Hauptversammlung der BASF am 29. April in Mannheim überreichten die Kritischen Aktionäre eine entsprechende Petition mit 11.095 Unterschriften. Der südafrikanische Bischof Jo Seoka zeigte sich nach der Hauptversammlung sehr entäuscht von den Konzernverantwortlichen. "Sie sind nicht wirklich an den Menschen und der Umwelt interessiert, es geht ihnen nur um den Profit." Ein Audit, das die BASF 2015 bei ihrem Platin-Lieferanten Lonmin in Südafrika durchführen ließ, ging auf die eigentlichen Missstände gar nicht ein.

Wir sammeln weitere Unterschriften für die Petition "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"
> Hier kommen Sie zur Petition


> Newsletter "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"
> Pressemitteilung nach der Hauptversammlung
> Pressespiegel
> Rede Bischof Jo Seoka
> Rede Ntombizolile Mosebetsane und Agnes Makopano Thelejane
> Rede Markus Dufner
> Rede Maren Grimm und Jakob Krameritsch
> Einladung zur Pressekonferenz am 28. April
> Gegenanträge
> Countermotions
> BASF-Lonmin Website

 

2015

Der südafrikanische Bischof Jo Seoka spricht bei der BASF-Hauptversammlung.

30.05.2015 Hauptversammlung

BASF-Zulieferer Lonmin trägt Verantwortung für Marikana-Massaker in Südafrika mit 34 Toten
Zum 150-jährigen Bestehen der "Chemical Company" kam Bischof Johannes Seoka kam aus Südafrika nach Deutschland. Bei der Pressekonferenz der Kritischen Aktionäre (29. Mai) und der BASF- Hauptversammlung (30. Mai) in Mannheim ergriff der Bischof das Wort und verlangte vom Der BASF-Vorstand,  über seine Beziehung zum Platin-Lieferanten Lonmin Auskunft zu geben.

> Rede Bischof Johannes Seoka
> Pressemitteilung Nr. 10
> Pressemitteilung Nr. 9
> Einladung zur Pressekonferenz
> Gegenantrag Dachverband
> Counter Proposal Ethical Shareholders
> Blog BASF-Lonmin

 

 

2014

02.05.2014 Hauptversammlung

Kritische Aktionäre Rochlitz (l.) und Dufner mit Magdalena Moll (BASF Investor Relations)

Rückzug aus der Agro-Gentechnik?
Dachverband, Gen-ethisches Netzwerk und Attac am 2. Mai bei der Hauptversammlung in Mannheim
Gentechnik-Kritik BASF und Potenzial der Konzernkritik: Après-HV-Veranstaltung, 16 Uhr, Gaststätte Uhland, Mannheim, mit Christof Potthof und Markus Dufner
> Pressemitteilung
> Rede Markus Dufner

 

 

 

 

 

2013

26.05.2013 Hauptversammlung

BASF gegen Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Pflanzen in den USA / Stellenabbau im Großraum Basel
Bei der Hauptversammlung am 26. April muss sich der BASF-Vorstand unbequemen Fragen des Dachverbands der Kritischen AktionärInnen, des Gen-ethischen Netzwerks (GeN) und der Schweizer Aktionärinnen für nachhaltiges Wirtschaften (ACTARES) stellen. Die drei Organisationen kritisieren den weltgrößten Chemiekonzern wegen seines Engagements in der Pflanzen-Biotechnologie, wegen massiver Einflussnahme auf politische Prozesse und wegen des Abbaus von 350 Arbeitsplätzen in der Region Basel beim 2008 übernommenen Spezialchemiekonzern Ciba.
> Rede Markus Dufner
> Pressemitteilung

 

 

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